Stadtleben

Stadtleben | aus FALTER 11/03 vom 12.03.2003

Sex: SMSex (3)

Die Geschichte der SMS ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Nirgends ist die Gefahr so groß, falsch verstanden zu werden (oder etwas falsch zu verstehen). Das Problem ist, glaube ich, folgendes: Das schnelle Medium verleitet zur flockigen Formulierung; der begrenzte Platz zwingt zur schnellen Pointe, die nicht entsprechend vorbereitet werden kann. Die Stärke der SMS (nie war es so leicht, jemandem nahe zu treten) kann also leicht zum Manko werden. SMS-Nachrichten sollten deshalb, auch wenn es schwer fällt, möglichst klar und deutlich formuliert werden. Im schlimmsten Fall kann man ja immer noch telefonieren. W. K.

Fussball: Ha, ha!

Warum tut es immer so weh, wenn die ORF-Sportredaktion lustig sein will? Jüngstes Beispiel: Am Samstag gab der junge Sturm-Graz-Tormann Christian Gratzei - übrigens erfolgreich - sein erstes Bundesligaspiel. In der Sendung "Bundesliga" gefiel es dem Moderator Rainer Pariasek, den jungen Mann als Graz-Ei vorzustellen und darauf hinzuweisen,


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