Im Duft der Tarocco

Stadtleben | FLORIAN HOLZER | aus FALTER 11/03 vom 12.03.2003

NEUES LOKAL. Ein auf sizilianische Orangen spezialisierter Laden in der Margaretenstraße serviert auch Wein und Antipasti.

Nino Crupi hat zu Hause in Sizilien 7000 Orangenbäume, er ist sehr stolz auf sie, und die schönsten hat er fotografiert. 250 Waggons voll mit Tarocco und Navel schickt er jährlich in den Norden, nach Rom und Mailand, und vor einem halben Jahr kam er selbst in den Norden, allerdings nach Wien und auch nicht wegen der Orangen, sondern weil seine Frau hier ein Baby bekommen hat.

Die Bilder von den Orangenhainen anzusehen - vor blauem Himmel, von saftiggrünen Kräutern umwuchert - tut schon weh, vor allem, wenn da das feucht-kalte Märzgrau hängt und keine Anstalten macht, jemals wieder weg zu gehen. Nino Crupi hilft einem da ein bisschen raus. Seinen Laden hat er alleine gebaut, erzählt er stolz und präsentiert die hübschen Holzkisten in der Auslage - in denen sich Hunderte Kilos von herrlich duftenden Orangen türmen, noch mit grünem Laub dran, mit roten Bäckchen,


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