StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 11/03 vom 12.03.2003

"Die Schablone ist der Tod der Kinderkreativität", sagt Elisabeth Safer. Völlige künstlerische Freiheit sei aber auch nicht richtig. "Man muss Kinder über die Aufgabenstellung zur jeweiligen Entwicklungsstufe führen." Seit Jahrzehnten arbeitet die ehemalige Schuldirektorin bereits mit Kindern. In den Siebzigerjahren begann sie im 20er-Haus, mit jungen Besuchern zu malen ("das Personal war nicht so glücklich") und zählt damit zu den Pionieren der Museumspädagogik, seit damals dokumentiert sie auch künstlerische Kinderarbeit. Seit über zwölf Jahren organisiert Safer mit Wien Xtra Kinderführungen im Museum für Völkerkunde, besonders am Herzen liegt ihr jedoch die Kindergalerie Lalibela (2., Obere Augartenstr. 26-28, Tel. 603 86 06). Hier können Kinder unter Anleitung malen und werken, an je drei aufeinander folgenden Mittwochen wird im Treffpunkt Atelier zu bestimmten Themen gearbeitet, was Safer "wirklich herzerquickend" findet. C. W.


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