Wien, Stadt des Terrors?

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 12/03 vom 19.03.2003

TERROR. Auch die Staatspolizei warnt davor, dass sich Terroristen in Wien ungehindert bewegen und "ausruhen" können. Mitunter genießen mysteriöse Aktivisten sogar behördliche Rückendeckung - wie etwa ein Vertrauter Saddam Husseins. 

In Zeiten wie diesen müssen Terrorfahnder manchmal auch den Gesprächen von arabischen Taxifahrern und ihren dubiosen Freunden lauschen. "Ich schaue mir gerade Al Jazeera über Bin Laden an", sagte der Taxler Ben I. kürzlich am Telefon zu seinem Freund Omar B. "Dein Liebling ist auf Al Jazeera?", fragt ihn Omar. "Ja", sagt der Taxler. Kurz darauf unterhalten sich die beiden noch über ihr "Budget". "Wir brauchen viel Geld", sagt Omar. "Gott möge Gutes tun", sagt der Taxler.

  Die Wiener Fahnder schickten das Protokoll dieser Plauderei an die Staatsanwaltschaft und hefteten einen "vertraulichen Hinweis" daran. Der Taxler sei nicht nur Mitglied einer islamistischen Gruppe in Tunesien, er plane auch "einen Anschlag in Form eines Selbstmordattentates auf


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