Computer für den Kongo

Medien | SONJA BETTEL | aus FALTER 12/03 vom 19.03.2003

INTERNET. Kulturaustausch auf eigene Faust: Ein Student aus dem Kongo bringt gemeinsam mit einem Wiener Verein PCs nach Afrika. 

1560 gescheite Menschen von den Vereinten Nationen, der Europäischen Union, Organisationen und Firmen aus aller Welt, zerbrachen sich vor kurzem in Genf ihre Köpfe. Sie bereiteten den "World Summit on the Information Society" vor, der im Dezember dort stattfinden wird, und diskutierten heftig: Wie können mehr Menschen Zugang zu Informationstechnologien bekommen, wie kann die digitale Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Stadt und Land und zwischen Nord und Süd überwunden werden?

  Ein Wiener Verein hat längst vorgezeigt, wie es gehen könnte. Statt internationaler Programme gibt es maßgeschneiderte Lösungen, statt Entwicklungshilfe Kulturaustausch. Das jüngste Projekt, die "Cooperation Congo-Autriche", ist ein Beispiel dafür, was Europäer und Afrikaner voneinander lernen können.

  Der "Verein zur Unterstützung von Menschen", kurz Vum, wurde 1998

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