Mediensplitter

Medien | aus FALTER 12/03 vom 19.03.2003

Krise bei der "Süddeutschen" Wo sonst die Glosse "Das Streiflicht" abgedruckt ist, fanden die Leser der Süddeutschen Zeitung am Samstag eine düstere Warnung vor: Von "irreparablen Schäden fürs Blatt und den Journalismus insgesamt" ist dort die Rede, sollte es zu weiteren "Einschnitten" kommen. Mit diesem Text protestiert die Redaktion der SZ gegen die Sparmaßnahme, die Beilage für Nordrhein-Westfalen nach 14 Monaten einzustellen. Wie viele andere Zeitungen leidet das Qualitätsblatt unter Anzeigenschwund. "Eingedenk all dessen sah sich das Streiflicht heute außerstande, aufs gewohnte (...) Format anzuwachsen", schrieben die Redakteure.

Abgehörte Journalisten Einen "sorgsameren Umgang des Innenministeriums mit Meinungsfreiheit und Redaktionsgeheimnis" fordert die Journalistengewerkschaft. Anlass der Kritik ist ein im Falter erschienener Artikel über die Abhörpraktiken der Polizei. Die Ermittler des Innenministeriums hatten Andreas L., selbst Polizist, überwacht und dabei "zufällig"


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