"Nicht nur mondän!"

Kultur | MICHAEL LOEBENSTEIN | aus FALTER 12/03 vom 19.03.2003

KULTURPOLITIK. Kommendes Wochenende startet die sechste Auflage der Austrofilmschau Diagonale in Graz. Die Debatte um die Neuausschreibung ihrer Leitung wird indes immer heftiger. 

Die Situation erinnert ein wenig an den März 2000: Die österreichische Filmgemeinde ist im Aufruhr. Der Grund ist, wie zu Beginn von Schwarz-Blau I, die Bundespolitik - im konkreten Fall die Neuausschreibung der Intendanz der Diagonale, des Festivals des österreichischen Films, durch den neuen und alten Kunststaatssekretär Franz Morak. Die Chronologie der Ereignisse ist bekannt (siehe Falter 11/03): Am 7. März wurde der seit Sommer vergangenen Jahres (!) in Bearbeitung befindliche Antrag des Diagonale-Beirats für die erneute Verlängerung des Vertrages von Co-Intendantin Christine Dollhofer abschlägig beantwortet und der Posten einer künstlerischen und kaufmännischen Leitung des Festivals bis 2006 neu ausgeschrieben. Mit der "Wende" vor drei Jahren hat diese Entscheidung, so das Gros der Kommentare,


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