IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 12/03 vom 19.03.2003

Prinzip Hoffnung in der Josefstadt In den neuen Proberäumen in der Arbeitergasse präsentierten Intendant Hans Gratzer und sein Chefdramaturg Knut Boeser ihren ersten Spielplan für das Theater in der Josefstadt und die Kammerspiele. Wie angekündigt, werden im Haupthaus ausschließlich österreichische Stücke gespielt, die "aus der Entstehungszeit heraus neu gelesen" (Boeser) werden sollen. Neben dem "Prinzip Österreich" setzt Gratzer auch auf das "Prinzip Hoffnung": Wer viel Zeit und Geld in einen Theaterabend investiere, solle nicht mit allzu düsteren Vorstellungen konfrontiert werden. "Die Leute sollen nicht mit Selbstmordgedanken aus dem Theater kommen und sich vor den J-Wagen werfen." Eröffnet wird am 11. September mit Adolf Bäuerles Volksstück "Aline" in einer Regie von Philippe Arlaud; eine Woche später inszeniert Hans Gratzer den unbekannten Nestroy "Mann, Frau, Kind"; es folgen Werke von Grillparzer, Raimund, Schnitzler und Hofmannsthal sowie ein Stück der in Vergessenheit


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