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Extra | WOLFGANG L. REITER | aus FALTER 12/03 vom 19.03.2003

PHYSIK. Der Experimentalphysiker Anton Zeilinger, berühmt geworden durch seine "Quantenteleportation", ringt um ein tieferes Verständnis der Quantentheorie, versucht sich an einem neuen Weldbild - und hat darüber ein gemeinverständliches Buch geschrieben. 

Träum ich? Wach ich? Leb ich? Bin ich bei Sinnen?" So mag es uns mit Kleists Prinzen von Homburg gehen, wenn wir uns vom Strom der Geschichten treiben lassen, die Anton Zeilinger in seinem jüngsten Buch, "Einsteins Schleier. Die neue Welt der Quantenphysik", vor dem staunenden Leser ausbreitet. Denn die Quantenwelt birgt viele Rätsel. Wer hat noch nicht von Schrödingers Katze gehört, die angeblich sowohl tot als auch lebendig sein kann? Die Kategorien der Anschauung, mit welchen wir unsere Alltagswelt organisieren, werden von der Quantenphysik radikal infrage gestellt. Die Physiker nennen diese "alten" Kategorien "klassisch" und meinen damit - ganz im Unterschied zu Nestroys Jux (Melchior: "Das is klassisch.") - die Physik,


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