GUT/BÖSE/JENSEITS

Kultur | aus FALTER 13/03 vom 26.03.2003

GUT Michael MOORE. Der Dokumentarfilmer ("Bowling for Columbine") störte den qua (Selbst-)Zensur über die "Oscar"-Verleihungen verhängten faulen Frieden, indem er eine Bush-kritische Rede hielt. Die Ausübung der Redefreiheit ist in den USA also doch (noch) möglich!

BÖSE Don JOHNSON. Vormals durch das Aufkrempeln der Ärmeln von Leinensakkos und das unbesockte Tragen von Espandrillen sowie eheliche Exzesse bekannt, steht der TV-Serien-Beau nun im Verdacht, großzügig Geldwäsche betrieben zu haben. Call Miami Vice!

JENSEITS Herbert FUX. Der, ähm, Charakterdarsteller und Grünpolitiker trat als Ehrenpräsident seiner Partei ab, um dem Promi-Kommitee für den schwarzen Landesfürsten Erwin Pröll beizutreten. Der hat seine Unterstützung gewiss nötig. Dass Fux je Ehrenpräsident war, wird in seiner Partei übrigens bestritten.


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