Träumen und tasten

Kultur | HELMUT PLOEBST | aus FALTER 13/03 vom 26.03.2003

TANZ. Der junge Wiener Choreograph Philipp Gehmacher war im Ausland bisher erfolgreicher als zu Hause. Jetzt zeigt er im Tanzquartier ein neues Stück. 

Ein smarter Spruch aus dem Zen-Buddhismus besagt: "Bevor du Zen studierst, sind Berge Berge und Flüsse Flüsse. Während du Zen studierst, sind Berge nicht mehr Berge und Flüsse nicht mehr Flüsse, aber sobald du die Erleuchtung findest, werden die Berge wieder zu Bergen und die Flüsse wieder zu Flüssen." Der 28-jährige Wiener Choreograph Philipp Gehmacher zögert, bevor er darauf hinweist, dass sich der Titel seines neuesten Stücks, "mountains are mountains", auf diese Formel bezieht. Aber anders als Zen bietet der Choreograph als "Erleuchtung" lediglich das Schummern einiger Scheinwerfer auf der Bühne an.

  Philipp Gehmacher, geboren in Salzburg, aufgewachsen in Wien, ist einer der wenigen österreichischen Tanzschaffenden, denen es fast auf Anhieb gelungen ist, sich international Anerkennung zu verschaffen. An seinem Ausbildungsort


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