IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 13/03 vom 26.03.2003

Erinnerung goes Theater Mit dem erstmals veranstalteten Festival "Zeitschritte" stellt sich eine für Wien neue Spielart des Theaters vor: Erinnerungstheater - auch Generationentheater genannt - ist ein Theater, das aus den persönlichen Erinnerungen der (reifen) Darstellerinnen und Darsteller gespeist wird. In Wien gibt es derzeit vier einschlägige Ensembles mit (hauptsächlich) Frauen zwischen Anfang 50 und Anfang 90; zum 1998 gegründeten Erinnerungstheater Wien kamen im Vorjahr die Gruppen Que Sera, Herbst-Zeitlose und Die Zeitgeister hinzu. Alle vier sind beim Festival mit ihren aktuellen Produktionen vertreten. "Mit den Mitteln des Theaters werden Ereignisse und Erinnerungen verdichtet, wird Individuelles gesellschaftlich erfahrbar gemacht und umgekehrt", meint Festival-Initiatorin Erika Kaufmann. "Das noch lebende Geschichtsbewusstsein einzufangen und weiterzureichen, ist eine kulturelle Leistung, die gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann."

Vom 1. bis 5.4. im dietheater

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