And the winner is ...

Vorwort | ARMIN THURNHER | aus FALTER 14/03 vom 02.04.2003

SEINESGLEICHEN GESCHIEHT Mit absoluter Mehrheit: Erwin Pröll. Gedanken über die Unaufhaltsamkeit der Machtpartei ÖVP. 

Da ist die Erde wieder hübsch gerutscht in Niederösterreich. Am Ende der Erdbewegungen stand Erdarbeiter Erwin als absoluter Sieger da. Ein Wahlergebnis wie in den Fünfzigerjahren. Dabei hatte Pröll befürchtet, die Quittung für die unbeliebte Neuauflage von SchwarzBlau zu kassieren. Deswegen hatte er sich auch deutlich dagegen ausgesprochen. Im Schüssel'schen Umfragetief war Prölls Grant mit Händen zu greifen gewesen: Die Ungustln vom Ballhausplatz vermasseln mir mit ihrer Untruppe die Absolute!

  In der allgemeinen Siegeranbetung, die nach solchen Ereignissen einzusetzen pflegt, darf ich daran erinnern, dass Erwin Pröll ein entschiedener Fürsprecher von Schwarz-Blau eins war. Gestandener Großkoalitionär war er 2000 keiner. Eine große Koalition unter schwarzer Führung, ja, das wäre etwas anderes! Eine absolute schwarze Mehrheit ist jedenfalls das Beste.

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige