Ein moderner Irak?

Politik | GERALD JOHN und FLORIAN KLENK | aus FALTER 14/03 vom 02.04.2003

IRAKKRIEG. Der irakische Soziologe Faleh A. Jabar über die Demokratisierung des Irak, die Kriegsmotive der USA und die Gründe, warum sich das irakische Volk noch nicht gegen Saddam Hussein erhoben hat. 

Faleh A. Jabar, Soziologe und Professor am Birbeck College an der London University, ist einer der profundesten Kenner des modernen Irak. Seine Bücher ("Tribes and Power: Nationalism and Ethnicity in the Middle East", London, 2002; "Ayatollahs, Sufis and Ideologues: State, Society and Social Movements in Iraq", London 2002) sollten in Zeiten wie diesen so manchen amerikanischen Kriegsherren für die Zeit nach dem Kampf interessieren. Jabar beschäftigt sich mit Staat, Gesellschaft, Religion und sozialen Bewegungen des von Krieg und Diktatur zerstörten Landes. Er analysiert das totalitäre Regime Saddam Husseins und die heterogene irakische Gesellschaft. Vergangene Woche kam der Irakexperte auf Einladung des Renner-Institutes nach Wien, um über die Rolle der Opposition und über die


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