WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 14/03 vom 02.04.2003

Der Krieg als Film

Er (der Krieg, Red.) bedient sich einer neuen Ästhetik: der Ästhetik, die uns aus den dänischen Dogma-Filmen vertraut ist. Es gibt Konventionen, wie echte Bilder von unechten Bildern zu unterscheiden sind. Unechte Bilder sind Hollywood-Bilder: perfekt inszeniert und voller Special Effects.

Der Medientheoretiker Boris Groys in profil über die mediale Inszenierung des Kriegs als Reality-Show.

Heute, da Soldaten durch irakische Wüsten stapfen, als hätte Spielberg sie inszeniert ...

Cornelia Niedermeier sieht im Album des Standard doch eher Hollywood am Werk.

Billigklone aus dem Copyshop

Das einzigartige Original - so viel scheint jedenfalls festzustehen - flimmert zweidimensional. Wir sind die Billigklone aus dem Copyshop unserer Anschauung. - Im Spannungsfeld dieser diversen Realitäten und Originalitäten wurzeln die Texte vieler jüngeren Autoren. Filmische Dialogtechnik, filmische Gebahrenscodes sind ebenso selbstverständliche Teile des kommunikativen Gesamtvokabulars wie die Muster des eigenen außermedialen Erlebens.

Gewiss! Noch einmal Cornelia Niedermeier im Standard Album.

Wasser ist zum Leben da

Die UNO hat das Jahr 2003 zum "Jahr des Süßwassers" ausgerufen. Die Botschaft lautet: Wasser ist eine unverzichtbare Quelle allen Lebens, nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Natur, in der wir leben. Damit hat das "weiße Gold" auch für den Tourismus eine bedeutende Rolle.

Landesrat Ernest Gabmann in tourismus intern zum Thema: was auch einmal gesagt gehört.

Wer bei Wasser nur ans Baden im See denkt, ist wie einer, dem bei Weintrauben nur die Rosinen einfallen. Da gibts ja doch eine Menge durchaus erfreulicher Sachen dazwischen.

So Klaus Merkl in tourismus intern.


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