Kurz und gut

Kultur | MICHAEL LOEBENSTEIN und DREHLI ROBNIK | aus FALTER 14/03 vom 02.04.2003

DIAGONALE. Beim Festival des österreichischen Films bot der Spielfilm eine magere Ausbeute, während kurze und kürzeste Arbeiten einmal mehr für die Höhepunkte sorgten. 

Mit dem Appell, "ans Kino zu glauben", schloss Andrea Dusl ihre Dankesrede für den großen Diagonale-Preis, mit dem sie für ihr Spielfilmdebüt "Blue Moon" ausgezeichnet wurde. Tatsächlich bot die Jahresschau des österreichischen Films ein heterogenes Bild, in dem beides, der Wunsch nach einem besseren, einem lebendigeren österreichischen Kino, und die Anzeichen, dass dieser sehr wohl existiert, ja sogar floriert, auf das Engste miteinander verschränkt waren.

  Alle "Auswege" führen ins Frauenhaus. Der gleichnamige Eröffnungsfilm des Festivals verwebt Fallstudien von Frauen, die unter der Gewalt ihrer Männer leiden. Eine Studentin, eine von der Abschiebung bedrohte Jugoslawin, eine Schuldirektorsgattin: Die Ehe hinterlässt blaue Flecken und bandagierte Arme. Beim Bruch mit dem Gewalttäter hilft der Verein


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