Urban sitting

Stadtleben | JULIA ORTNER und CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 14/03 vom 02.04.2003

SCHANIGÄRTEN. Die Draußensitz-Saison ist eröffnet. Wer kann, übt sich im "urban sitting" auf verkehrsreichen Straßen, zugigen Kreuzungen, zwischen betriebsamen Marktständen und hoch über dem Gürtel. Großartig - Ruhe und Erholung suchen wir woanders. 

Sie haben es schon wieder getan: Bürgermeister Michael Häupl und Wirtschaftskammerpräsident Walter Nettig stellten vergangene Woche wieder gemeinsam einen Kaffeehaustisch vor eine Kaffeehaustüre auf die Straße und eröffneten damit die heurige Schanigartensaison. Wie jedes Jahr nicht ohne Forderungen seitens der Gastronomie. Nachdem in manchen Wiener Bezirken Sperrstundenregelungen bis 24 Uhr eingeführt wurden, macht das Sitzen zwischen Hauswänden und Verkehrsströmen - vor allem in lauen Sommernächten - dort jetzt mehr Sinn, und man wird nicht mehr verscheucht, wenns am schönsten ist. Die Gastronomen hoffen jetzt auf eine einheitliche Regelung für die ganze Stadt.

  Viele Menschen, viel Verkehr, viel Leben: Der Falter


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