StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 14/03 vom 02.04.2003

Ada Brant, 29, dürfte George W. Bush derzeit nicht in die Finger kriegen; ihre heftig vorgebrachten Verwünschungen wären dabei noch das Geringste, was der US-Präsident zu fürchten hätte. Weil aber zwischen Brant und Mr. President ziemlich viel Wasser liegt, richtet die gebürtige Amerikanerin, die seit acht Jahren in Wien lebt, dem Mann in Washington harsche Grüße in Form von Postkarten, Zündholzschachteln, T-Shirts und Abziehbildern aus. "Nur gegen den Krieg zu sein ist zu wenig", sagt die Übersetzerin und vom Filmhandwerk angetane Brant, "man muss auch etwas dagegen tun, man muss gegen dieses Gefühl der Hilflosigkeit ankämpfen." Im Kleinen artikuliert sich nun Brants Protest heftigst: "Free the USA from George W. Bush!" ist auf Zündholzschachteln oder Pickerln zu lesen; auf einem anderen Sujet ist Mr. Bush zu sehen, übermäßig intellektuell schaut er nicht aus, Bildunterschrift: "Blood & Oil. A Family Tradition". Infos: thefallofanation@yahoo.com Wo. P.


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