INTERVIEW MIT STEWART O'NAN: "Das meiste ist untertrieben"

Kultur | aus FALTER 15/03 vom 09.04.2003

Der 1961 in Pittsburgh geborene Stewart O'Nan arbeitete als Flugzeugingenieur, bevor er mit seinem Debüt "Engel im Schnee" den William-Faulkner-Preis gewann und sich mit Romanen wie "Die Speed Queen", "Im Sommer der Züge" und "Das Glück der anderen" (auf Deutsch alle bei Rowohlt) auch im deutschen Sprachraum schnell den Ruf eines der interessantesten Romanciers seiner Generation erwarb. Mit "Der Zirkusbrand" hat O'Nan nun die penibel recherchierte und erschütternde Chronik eines historischen Ereignisses vorgelegt.

Falter: Mr. O'Nan, wie lange haben Sie am "Zirkusbrand" gearbeitet?

Stewart O'Nan: Ich habe zwei Jahre gebraucht, um es zu recherchieren und zu schreiben. Der Grund, warum es dermaßen mit Details voll gepackt ist, liegt darin, dass ich nicht nur eine (längst vergangene) regionale Kultur greifbar machen, sondern dem Leser auch phyisch erfahrbar machen wollte, wie es wäre, dabei zu sein.

Was können Sie uns über die Form erzählen, die Sie gewählt haben?

Die Erzählung ist


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