Space off

MATTHIAS DUSINI | Kultur | aus FALTER 15/03 vom 09.04.2003

KUNST. Das neue, private Kunstzentrum Artspace eröffnet mit einer etwas kuriosen Ausstellung: über slowakische und slowenische Fotografie des vergangenen Jahrhunderts. 

Vom Bordell Asian Girl sind es nur wenige Meter zum Kontakt Cafe. Wer dann von der Sechshauser Straße in die Fünfhausgasse einbiegt, steht ein Haus weiter vor der Pascha Gogo Bar. Die Besucher des Rotlichtecks hinter der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße hatten am vergangenen Wochenende anderes im Sinn: Ein neuer Kunst-Offspace wurde eröffnet. Artspace heißt er, geleitet wird er von der Kunsthistorikerin Ruth Horak und dem Fotokünstler Hermann Huber. Zur Eröffnung gibts die Fotoausstellung "Parallele Avantgarden".

  Es sei ein international ausgerichteter, experimenteller Ort für Kunst, "an dem gleichermaßen Originalbeiträge und Theoriebildung stattfinden" und "wo die Realisation spontaner, ungewöhnlicher Events möglich ist", heißt es im Ankündigungsfolder. Aha, denkt sich der vom offiziösen Ausstellungsangebot

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