"So geht es nicht"

Politik | GERALD JOHN | aus FALTER 16/03 vom 16.04.2003

IRAK. Wolfgang Petritsch, Österreichs Botschafter bei der UNO, über den Wiederaufbau nach dem Krieg, die Fehler der USA und die Gründe, warum sie dem Irak nicht die Demokratie bringen werden. 

Den Krieg haben die Amerikaner gewonnen. Eine Stadt nach der anderen fällt in die Hände der US-Truppen oder der mit ihnen verbündeten Kurden. Doch sollen sie dort auch bleiben? Wer wird den Irak nach dem Fall Saddam Husseins aufbauen und regieren? Die USA pochen auf ihre "führende Rolle" und wollen der UNO lediglich zugestehen, die amerikanische Nachkriegsordnung mit Resolutionen abzusegnen. Wolfgang Petritsch sieht das anders - schon wegen seiner einschlägigen Erfahrungen: Von 1999 bis 2002 leitete Petritsch als Hoher Repräsentant der Internationalen Gemeinschaft den Wiederaufbau von Bosnien-Herzegowina. Danach trat der 55-jährige bei den Nationalratswahlen als Kandidat für die SPÖ an. Weil es mit dem Posten des Außenministers mangels Wahlsieges nicht klappte, blieb der gebürtige Kärntner


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