Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 18/03 vom 30.04.2003

Sie haben ja mitunter einen recht eigenartigen Zugang zur Welt, die Kolleginnen und Kollegen von der Politik. Ständig lesen sie Zeitungen, ständig telefonieren sie mit irgendjemandes Pressesprecher, ständig führen sie Fremdwörter wie "Recherche", "Check" oder "Buffet" im Mund. Andererseits kann man ihnen das Mitgefühl nicht versagen: Sie habens wirklich nicht leicht. Kaum lässt der Wettergott (siehe Seite 71) den Frühling mal so richtig raushängen, schon müssen sie in kunstlichterhellten Sälen auf irgendwelchen Parteitagen rumsitzen. Nina Weißensteiner zog es nach Linz zur ÖVP (Seite 12), Nina Horaczek blieb in Wien als einzige "Siezerin" unter 320 duzenden Kommunisten (Seite 14), Gerald John recherchierte auf dem Parteitag der Wiener SPÖ (Seite 8) und Eva Weissenberger musste zu Hause bleiben und Alfred Gusenbauers Auftritt in der "Pressestunde" im Auge behalten (da ließ das Wetter aber eh noch zu wünschen übrig). Bereits am Freitag hatte sie gemeinsam mit John den SPÖ-Vorsitzenden


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