"Keine Schönheit"

NINA HORACZEK | Politik | aus FALTER 18/03 vom 30.04.2003

KPÖ. Nach dem Wahlerfolg in Graz hat die KPÖ der Ehrgeiz gepackt: Mit einem neuen Programm will die Partei bei den Globalisierungsverlierern punkten. 

Eine andere Welt ist möglich, und wahrscheinlich ist auch eine andere KPÖ möglich." So lautete das Resümee des KPÖ-Vorsitzenden Walter Baier am Ende des 32. Parteitags der Kommunisten, der vergangenes Wochenende in Wien stattfand. Seit die KPÖ 1959 aus dem Parlament flog, dümpelt die Partei bei Nationalratswahlen zwischen 1,5 und 0,3 Prozent dahin. Aber durch den Erfolg der Kommunisten bei der Grazer Gemeinderatswahl, wo die KPÖ 20,9 Prozent der Stimmen erreichte und vor den Grünen und der FPÖ auf Platz drei landete, herrscht erstmals wieder Aufbruchstimmung.

  "Als Ernst Kaltenegger in Graz so gut abgeschnitten hat, kamen sofort alle Kollegen zu mir und haben gratuliert", sagt die Krankenschwester Beatrix Todter, die vor zweieinhalb Jahren als Reaktion auf die schwarz-blaue Regierungsbildung der KPÖ beigetreten ist. "Weil

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