Oft geklagt, nun gefeiert

Politik | Gerald John und Nina Weissensteiner | aus FALTER 18/03 vom 30.04.2003

NS-Aufarbeitung. Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes feiert sein vierzigjähriges Jubiläum. 

Es ist ruhig geworden um das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW). Bis vor kurzer Zeit zogen freiheitliche Politiker immer wieder über den wissenschaftlichen Verein her, jetzt sind sie nur mehr mit sich selbst beschäftigt. Leiter Wolfgang Neugebauer ist es nur recht, dass sich die Wogen geglättet haben: "Denn die Auseinandersetzung mit der Haider-FPÖ ist nur ein Teil unserer Arbeit."

  Schließlich gibt es das Dokumentationsarchiv schon deutlich länger als den Politiker Haider. Am Montag, dem 5. Mai, feiert es im Festsaal des Rathauses sein vierzigjähriges Jubiläum. Dabei wird der renommierte Historiker Eric H. Hobsbawm den verstorbenen Herbert Steiner, der das DÖW 1963 gemeinsam mit ehemaligen Widerstandskämpfern und Wissenschaftlern gegründet hatte, würdigen.

  Der Anfang war schwierig. In den Nachkriegsjahren galten Gegner des Dritten


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