WIENZEUG

Politik | aus FALTER 18/03 vom 30.04.2003

Made in Austria Nach dem Weltsozialforum im brasilianischen Porto Alegre und dem Europäischen Sozialforum in Florenz wurde nun das "Austrian Social Forum" (ASF), das von 29. Mai bis 1. Juni in Hallein stattfindet, präsentiert. Mehrere tausend NGO-Aktivisten, Gewerkschafter sowie Menschenrechts- und Umweltaktivisten, Vertreter von kirchlichen und politischen Organisationen und interessierte Einzelpersonen treffen einander drei Tage lang in den historischen Salinengebäuden der Salzachstadt, um Alternativen zur neoliberalen Globalisierung zu diskutieren und Netzwerke zu bilden. Bislang sind acht Konferenzen und mehr als achtzig Workshops und Seminare zu Themenbereichen wie Arbeit und Soziales, Neoliberalismus und Wirtschaft oder Krieg und neue Weltordnung geplant. Als Begleitprogramm gibt es Konzerte, Kabarett und ein Festival des politischen Films. Das gesamte Programm des ersten ASF in Österreich und weitere Informationen sind auf der Homepage www.socialforum.at abrufbar.

Ahmed an die Urne "Ja, Wahlrecht nur für Staatsbürger", fordern Wiener in der neuen Kampagne der FPÖ gegen das Ausländerwahlrecht auf Bezirksebene. Grund der neuerlichen Aufregung ums Ausländerwahlrecht, das bereits im Dezember beschlossen wurde: Der Wiener Landtag hatte vergangene Woche mit den Stimmen von SPÖ und Grünen erneut das Ausländerwahlrecht beschlossen. Der Beharrungsbeschluss wurde notwendig, da die ÖVP/FPÖ-Bundesregierung das Gesetz beeinsprucht hatte. Jetzt drohen Schwarze und Blaue mit dem Gang zum Verfassungsgerichtshof, um das "nicht verfassungskonforme" Gesetz zu kippen. Ahmed will an die Urne - da könnte ja jeder kommen.

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"Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken."

SP-Bürgermeister Michael Häupl verrät der "Krone" seine Lebensphilosophie.


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