"Du machst mi urfertig"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 18/03 vom 30.04.2003

FILM. Obwohl Regisseur Valentin Hitz in "Kaltfront" einen Heustadl explodieren lässt, bleibt das Psychodrama um eine Gruppe postpubertärer Neoverbrecher ziemlich lau. 

Die Konstellation ist ein Klassiker und wird vermutlich in jedem dritten Drehbuchseminar unter dem Kapitel "How to schürz a Handlungsknoten" durchgekaut: Eine Handvoll Personen verfolgt ein gemeinsames Projekt, es läuft schief, und in der immer prekärer werdenden Krise brechen Konflikte auf und Loyalitäten zusammen. Im Falle von Valentin Hitz' Spielfim "Kaltfront" ist es ein Einbruch, bei dem von Anfang an - "reiß di z'samm, du Wappler"; "voll's Arschloch" - die Nerven blank liegen und einer der neokriminellen Twentysomethings schwer verunfallt. Worauf sich die anderen aus dem Staub machen.

  Eigentlich sollte es jetzt nach Istanbul gehen, wo Chris, Vollprolo und machistisches Alphatier (wie immer: Georg Friedrich), "den Connect" hat, um die heiße Ware los zu werden. Weiter als bis in ein Bergbauernhaus, in dem


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