IN KÜRZE

Kultur | aus FALTER 18/03 vom 30.04.2003

Burgtheater 2003/2004 Diesmal ohne Peter Zadek! Der neue Spielplan des Burgtheaters ist aber auch sonst so innovativ und aufbruchslustig wie noch nie in der Ära Bachler. Nicht nur ist eine längerfristige Zusammenarbeit mit dem Kapitalismusspezialisten René Pollesch geplant (siehe Porträt auf Seite 20), auch das theatralische Readymadekollektiv Rimini Protokoll wird einen Abend zum Thema Tod gestalten ("deadline"). Erste Premiere im Kasino, das von Heimo Zobernig in eine flexible Blackbox umgebaut wird, ist Neil LaButes "Tag der Gnade" (Regie: Friederike Heller); es folgt eine Hommage an Werner Schwab, zu dessen zehntem Todestag Kathrin Röggla, Franzobel, Bernhard Studlar und Robert Woelfl je einen Einakter verfassen (Regie: Stephan Rottkamp). Den Auftakt im Haupthaus macht am 7. September Shakespeares "Was ihr wollt" (Regie: Andrea Breth); im Akademietheater gibt es am 14. September als Festwochen-Co-Produktion die Uraufführung von Peter Handkes "Untertagblues" (Regie: Luc Bondy).

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