PHETTBERGS PREDIGTDIENST (Nr. 556): Die Langeweile im Spiegel des Trotts

Stadtleben | aus FALTER 18/03 vom 30.04.2003

...Während sie noch darüber redeten, trat [Jesus] selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: ... ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht ...

Lk 24,3548 (Evangelium am 3. Ostersonntag im Lesejahr B)

Natürlich ärgert sich Hufnagl in Anlehnung an Goldt, dass beim Reden und Schreiben ständig gewisse Eigenschaftswörter unausrottbar an gewisse Ereignisse gefesselt sind. Also gibt es immer eine "fieberhafte" Suche, wenn wer vermisst wird, nie aber, so Hufnagl, würde es wer wagen, in den Nachrichten zu bringen: Die und die seien verschüttet, "es wird nach ihnen gesucht". Immer wird "fieberhaft" nach ihnen gesucht. Jeder Bursche, der spürte, wie ich ihm verfalle, trägt nachher nie wieder Bluejeans, wenn er weiß, ich komme in seine Umgebung. Wir könnten auch sagen, seht, das ist Wien. Dabei ist es ja so, dass ich nur beim bloßen Stehen so große Gleichgewichtsprobleme und Schmerzen habe, dass mich ein Windstoß umschmeißt.


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