Ein Tässchen voll Geheimnis

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 19/03 vom 07.05.2003

ROCKGESCHICHTE. Pink Floyds Megaseller "Dark Side of the Moon" wird dreißig: Grund genug für eine klangtechnisch hochgetunte Neuveröffentlichung und sentimentale Jugenderinnerungen. 

Selbst wenn man das im Frühjahr 1973 veröffentlichte "Dark Side of the Moon" nicht besaß, gab es für einen Menschen meiner Generation kein Vorbeikommen. Das Album begleitete mich schon allein deswegen durch die halbe Unterstufe, weil es in den LP-Charts von Ö3 quasi aufs Stockerl betoniert war: Platz eins - The Beatles, das "Rote Album"; Platz zwei - The Beatles, das "Blaue Album"; Platz drei - Pink Floyd, "Dark Side of the Moon". Das ging Jahre so. Im Guinness-Buch der Rekorde ist "Dark Side" dafür verzeichnet, dass es 591 Wochen in Folge unter den Top 200 lag. Insgesamt soll es sich weltweit über 35 Millionen Mal verkauft und noch im vorigen Jahr allein in den USA 417.000 Stück abgesetzt haben.

  Unabhängig von dieser superlativistischen Rockstatistik hat dieses Album den Alltag tatsächlich


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