Die Balance der Dinge

GERHARD STÖGER | Kultur | aus FALTER 19/03 vom 07.05.2003

MUSIK. Blur sind auf ihrem neuen Album "Think Tank" zum Trio geschrumpft. Weitgehend ohne Einsatz von Gitarren erfinden sich die Ex-Britpopper musikalisch neu. 

Blur gehören zu jenen Bands, die auch ohne neues Material derart omnipräsent wirken, dass ein vierjähriger Abstand zwischen zwei Tonträgern gar nicht sonderlich auffällt. Tatsächlich datiert ihr letztes Album "13" aus dem Jahr 1999; 2000 folgte noch die zur Promotion des Best-of-Albums aufgenommene Single "Music Is My Radar". Bis zu "Out of Time", dem wunderbaren Singlevorboten zu Blurs siebtem Album "Think Tank", gab es also theoretisch drei Blur-freie Jahre.

  Praktisch aber verschwanden die tendenziell stets eher überbewerteten Superstars des sanft entschlafenen Genres "Britpop" nie wirklich aus den Medien. Ihr Frontmann und Sänger Damon Albarn fabrizierte mit der Comicformation Gorillaz in der Zwischenzeit eine szeneübergreifende und bei aller Slickness doch auch coole Konsensplatte, um sich mit dem Projekt Mali Music

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