Nicht ohne meine Schwestern

Stadtleben | JULIA ORTNER | aus FALTER 19/03 vom 07.05.2003

WOHNEN. Frauen planen, bestimmen, leben gemeinsam: Das Frauenwohnprojekt Rosa soll bald als ambitioniertes Pilotmodell in Wien umgesetzt werden - Feminismus, gelebt. 

Warum existiert in einer Großstadt wie Wien kein Frauenwohnprojekt", fragt die Architektin und TU-Dozentin Sabine Pollak eher rhetorisch. "In deutschen Städten wie Hamburg oder Berlin gibt es insgesamt siebzig solcher Häuser." Wahrscheinlich auch, weil dort aus der Hausbesetzerszene der Achtzigerjahre schon früh innovative Wohnformen entstanden sind. Hierzulande orientiert sich der Wohnungsmarkt noch immer gerne an der Klischeevorstellung von der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie - auch wenn die Realität anders aussieht. Abseits von ein paar netten Themenwohnprojekten wie der autofreien Siedlung, interkulturellen Wohnbauten oder der privat organisierten Sargfabrik findet sich in Wien noch nicht viel Angebot für spezifische Wohnbedürfnisse. Als eine Antwort auf diese spezifischen Wohnbedürfnisse von Frauen machen


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