VOR 20 JAHREN IM FALTER

Vorwort | aus FALTER 20/03 vom 14.05.2003

Betrachtet man zum Beispiel die Ausgabe 11/1983 - der Falter kam damals noch im zwei-Wochen-Intervall heraus - , fällt im Vergleich zu den vorhergegangenen Jahren eine gewisse Ordentlichkeit und Aufgeräumtheit des Erscheinungsbilds ins Auge. Der Falter wurde erstmals einigermaßen durchgängig von einem professionellen Grafiker gelayoutet, dem ein ebenso professioneller Produzent zur Seite stand.

  Waren es früher nur Genieblitze gewesen, die den Falter ein paar Seiten lang ordentlich, ja prächtig aussehen ließen, war nun ein Qualitätssprung sichtbar. Hatte sich früher Medienkünstler (heute: Typosoph) Ecke Bonk an den Leuchttisch gestellt, wenn ihm gerade danach war, während der Rest der Seiten von ein paar Redakteuren in Nachtarbeit geschnitzt wurde, war nun verlässliche Qualität des Erscheinungsbildes gesichert. Werner Korn war ausgebildeter Architekt und uns allen schon deshalb an Organisationstalent und Ordnungssinn weit überlegen, während Wille Güthlin die Grafikschule


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