Strangest of the strange

Kultur | PETRA RATHMANNER | aus FALTER 20/03 vom 14.05.2003

WIENER FESTWOCHEN. Richard Foreman ist einer der wichtigsten und zugleich merkwürdigsten Theatermacher der USA. In Wien zeigt er sein neues Stück "Panic! (How to be happy)". 

Diesem Mann eilt ein interessanter Ruf voraus: Bereits in den Fünfzigerjahren, als der 1937 geborene Richard Foreman noch die High School besuchte, hat er sich in seinem Heimatort Scarsdale im Bundesstaat New York als ungestümer Bühnenbildner hervorgetan; für seine surrealen Gebilde wurde er von der Kritik dermaßen zerzaust, dass er fortan als Gottseibeiuns des amerikanischen Kleinstadttheaters galt.

  Ein paar Jahre später, als Student, hat er bei Prüfungen stur auf die bourgeois-hysterischen Konflikte in den Dramen der Weltliteratur hingewiesen, bis er mit seinen krausen Ideen für die ehrenwerte Universität untragbar - rausgeschmissen wurde. Danach wollte es der Agent provocateur einmal den Altvorderen recht machen und schrieb brave well-made plays, die ihm selbst aber gar nicht gefallen haben. Zurück


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