"Grausam, aber logisch"

Kultur | ROLAND FISCHER-BRIAND | aus FALTER 20/03 vom 14.05.2003

FILM. "Loin - Weit weg" spielt an einer Schnittstelle von Kontinenten und Kulturen. Mit Regisseur André Téchiné sprach der "Falter" über den Schauplatz Tanger, über die Arbeit mit kleinem Budget und über die Bedeutung von Fahrrädern. 

André Téchiné, Jahrgang 1943, begann als 21-Jähriger für die Cahiers du Cinéma über Film zu schreiben, um dann Ende der Sechzigerjahre mit "Paulina s'en va" (1969) selbst ans Werk zu gehen. Nicht zuletzt durch seine Zusammenarbeit mit Schauspielgrößen wie Catherine Deneuve und Daniel Auteuil ("Ma saison préférée", 1993), Juliette Binoche ("Alice et Martin", 1998) und den Erfolg von "Roseaux sauvages" ("Wilde Herzen", 1994) wurde er auch hierzulande zum Begriff für sein sensibles und humanistisches Kino.

  Ausschließlich in Marokkos nördlichster Hafenstadt Tanger gedreht, erzählt "Loin" die Geschichte des jungen französischen LKW-Fahrers Serge (Stéphane Rideau), der über Said (Mohamed Hamaidi), dessen größter Wunsch es ist, nach


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