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Kultur | MATTHIAS DUSINI und NICOLE SCHEYERER | aus FALTER 20/03 vom 14.05.2003

KUNST. US-Fotograf Allan Sekula ist in der Generali Foundation eine Retrospektive gewidmet. Ein Gespräch über Kunst und politischen Aktionismus, über die Irakkriege und die globalisierungskritische Protestbewegung. 

Die Arbeiten des amerikanischen Fotokünstlers Allan Sekula waren einer der Höhepunkte der letzten Documenta in Kassel 2002. Sein mehrteiliger Fotozyklus "Fish Story" dokumentiert die maritime Arbeitswelt in den Zeiten der globalisierten Containerschifffahrt. Die Präsentation der "Fish Story" als zentrale Arbeit der Documenta spiegelte die gesteigerte Wertschätzung des Mediums Fotografie in der Kunstwelt und das gestiegene Interesse an kunstexternen Diskussionen wider. Bis zu seinem Documenta-Auftritt hatte der heute 52-jährige Professor am California Institute of the Arts ein künstlerisches Leben am Rande des Kunstbetriebs geführt. Wohl auch deshalb, weil sich seine mit schönen Texten kombinierten Fotoessays dem schnellen Konsum entziehen. In Wien werden nun weniger


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