Bouletten

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 20/03 vom 14.05.2003

SPORT. Auf der Summerstage und anderswo hat die Boule-Saison begonnen.

Kaum sind die Nächte wärmer, ist das Kugelklappern nicht mehr zu überhören. Eisenkugeln fliegen in den Parks und Anlagen der Stadt. Von Jahr zu Jahr werden die Fans von Pétanque mehr, und wer einfach nur Boccia sagt, riskiert einen Platzverweis. In Wien wird nämlich eher selten dem Boccia, dafür aber umso häufiger dem Pétanque oder Boule gehuldigt. Das ist die französische Version des Kugelspiels, die sich vor allem in den Abmessungen des Spielfelds von der italienischen unterscheidet. Vier Vereine gibt es derzeit in Wien, zusammengeschlossen im Österreichischen Pétanque-Verband (ÖPV).

Doch die meisten Kugelwerfer betreiben ihren Sport ohnehin ohne Vereinsmeierei. Gespielt wird entweder teÆte-à-teÆte oder in Zweier oder Dreier-Gruppen gegeneinander auf 13 Punkte. Wer mit seinen zwei oder drei Eisenkugeln der hölzernen Zielkugel am nächsten kommt, macht Punkte. Im Gegensatz zum Boccia, das auf speziell


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