Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 21/03 vom 21.05.2003

Montag, sieben Uhr (p.m.!). Die Sonne scheint. Teile der Politik-Redaktion hängen im Schanigarten ab, auf ihren Gesichtern zeichnet sich ab, was in der soziologischen Fachliteratur als "postproduktives Grinsen" bekannt ist. Wenn der Politikredakteur und die Politikredakteurin sich ausnahmsweise an die offiziellen Deadlines halten, muss ihnen die ganze Welt zu Füßen liegen. Nina Weissensteiner, die einen Artikel über die Auseinandersetzung zwischen Bundeskanzler Schüssel und dem Chef der Israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant verfasst hat (Seite 14) ist sehr erstaunt darüber, dass die Supermärkte um 19 Uhr schließen. Dabei hätte sie, des ewigen Spargelfutterns langsam müde, heute so gerne eine blanchierte Gurke gehabt. Mit Sauerrahm. Gerald John hat das Abendessen schon hinter sich: Naturschnitzerl mit Spargel und Butterreis. Eine diskussionswürdige Kombination, aber John macht einen extrem zufriedenen Eindruck. Auch Alfred Gusenbauer, den John gemeinsam mit Florian Klenk


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