Heidelinde streckt sich

Stadtleben | WOLFGANG PATERNO | aus FALTER 21/03 vom 21.05.2003

KÖRPER. Das Bewusstseinstraining "Eutonie" wird jetzt erstmals in Wien angeboten.

Monika Louis, 38, leistet derzeit Pionierarbeit, unermüdlich und mit Engelsgeduld: Nein!, schreit sie leise auf, wenn wieder einmal jemand "Eutonie" mit "Euthanasie" verwechselt. Nein!, belehrt sie, ihr Arbeitsgerät, ein Skelettmodell, trage nicht etwa den Namen "Heidelinde" oder "Franziska", sondern, wenn ein Name schon sein muss, "Eutonia".

In Wien bietet die ehemalige Architektin und Tänzerin jetzt erstmals das Körperbewusstseinstraining Eutonie an. Groß ist der Erklärungsbedarf: Riesengroß sind die Unterschiede zu anderen Körpertherapien wie Reiki, Qigong, Alexandertechnik oder Feldenkrais nämlich nicht - Gerda Alexander (1908-1994), die Eutonie (von eu, angemessen, wohl, und tonus, Spannung, Stimmung) 1959 erstmals öffentlich vorstellte, war etwa in engem Kontakt mit Moshe Feldenkrais, dem Begründer der gleichnamigen Körperarbeit. "Das Besondere ist aber die Kombination aus Wahrnehmungsschulung,


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