Auch Matrosen wollen Liebe

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 22/03 vom 28.05.2003

FESTWOCHEN-TAGEBUCH. Woche drei: Hotzenplotz auf LSD, "Coupling" aus Kairo, Spira ohne Schmäh - und Grischkowez machts wieder gut. 

Zur Festwochen-Zeit ist der "Falter"-Theaterkritiker im Dauereinsatz. Nach Hause kommt er nur noch zum Wäschewechseln, auch in der Redaktion sieht man ihn dieser Tage selten. Einziges Lebenszeichen sind die Tagebuchnotizen, die er zwischen den Vorstellungen einsendet.

Dienstag, 20. Mai In einer berühmten Theateranekdote sagt ein Theaterkritiker, nachdem der Vorhang aufgegangen ist: "Schon falsch!" Abgesehen davon, dass es in der Halle G heute Abend keinen Vorhang gibt, passt das. Zu Gast ist Richard Foremans Ontological-Hysteric Theater aus New York, und das voll geräumte Bühnenbild - eine Mischung aus dubiosem Antiquitätenladen und dem Requisitenlager eines längst in Konkurs gegangenen B-Film-Studios - sieht schon einmal ganz falsch aus. Außerdem erinnert die Dekoration bis ins Detail an die Produktion, mit der Foreman vor zwei Jahren bei den Festwochen


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