"Da geh ich gleich ins Flex"

Kultur | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 22/03 vom 28.05.2003

MUSIK. Johannes Maria Staud ist einer der spannendsten und erfolgreichsten Komponisten der jungen Generation. Ein Porträtkonzert beweist nun, dass strenge Strukturen und Emotionalität kein Gegensatz sein müssen. 

Wäre Johannes Maria Staud ein Schriftsteller, ein DJ, ein Schauspieler oder vielleicht auch ein Maler, dann hätte ihn das eine oder andere Hochglanzmagazin sicher schon längst als "Shooting Star" abgefeiert: als jung, attraktiv, clever, erfolgreich. Nur arbeitet Staud leider im "falschen" Metier. Der gebürtige Tiroler, der seit Jahren in Wien lebt, ist - ein Avantgardekomponist.

  Mit grade mal 29 Jahren hat Staud (nicht mit dem gleichnamigen Marmeladehersteller verwandt) in seinem Bereich schon eine Karriere hinter sich, die ihresgleichen sucht: So renommierte Interpreten wie das Klangforum Wien oder das Frankfurter Ensemble Modern spielen regelmäßig seine Musik, Vertreter der wichtigsten Festivals und Veranstalter stehen bei ihm Schlange; bereits seit drei Jahren ist


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