PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Alles Geld hat zwei Stricherl

Stadtleben | aus FALTER 22/03 vom 28.05.2003

... durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden ...

Mir zum Beispiel ist es völlig unmöglich, von Fremden Geld zu verlangen. Natürlich ist dies, wie mein Masochismus, eine Protzerei, wie wenn ich wer wär, der sich das leisten könnte. Und es ist ein unauslöschliches Verdienst der Arbeiterbewegung, der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften, dieses Recht auf ausreichend Geld, auf Lebensqualität und Wohlstand aller - und ein Bewusstsein dafür, dass es ihnen zusteht - erkämpft zu haben und es nach wie vor zu erkämpfen. Und es ist aber in mir eine Schüchternheit oder ein Stolz, wenn Leute was wollen oder brauchen von mir, das ich vielleicht könnte, von diesen Leuten dann Geld zu verlangen! Denn ich bin nicht bezahlbar


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