Lustig in Plüsch

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 22/03 vom 28.05.2003

NACHTLEBEN. Housemusik und jede Menge gekonnt schwachsinniger Projekte: Das H.A.P.P.Y feiert zehnten Geburtstag. 

Einmal wäre das H.A.P.P.Y fast ganz groß herausgekommen. TV-Produzenten boten den Machern des im WUK angesiedelten Houseclubs einen tollen Vertrag an. Allerdings wollten die Producer fünfzig Prozent der Einnahmen für sich. Tomtschek, Mastermind der H.A.P.P.Y-Bande, hat den Vertrag dann doch nicht unterschrieben. Einmal wäre das H.A.P.P.Y auch beinahe eingegangen. Vor zwei Jahren gab es plötzlich so einen Hype, dass die Party zwar aus allen Nähten platzte, dafür aber viele Stammgäste vertrieben wurden. "Das ist eine klassische Clubgeschichte", meint Thomas Seidl alias Tomtschek. "Man fängt klein an, irgendwann gibt es einen Overkill, und dann ist der Club plötzlich tot. Denn wenn die Leute nur wegen dem Hype hingehen, dann gehen sie auch plötzlich nicht mehr hin."

  Das H.A.P.P.Y hat aber auch den eigenen Hype überlebt. Um unliebsame Gäste auszusortieren, hat


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