Wieder am Markt: Der lila Paprika

Stadtleben | aus FALTER 22/03 vom 28.05.2003

Paprika sind eine wunderbare Sache, hierzulande grausam unterschätzt und hauptsächlich dazu verwendet, um sie mit Faschiertem sowie Reis zu füllen und in Paradeissauce zu schmurgeln. Schon okay, aber sie können echt mehr. Schon allein farblich. Seit kurzem am Markt sind da zum Beispiel prächtig lila Paprikas aus den Wiener Gewächshäusern, die einem etwa nahelegen, daraus eine kräftige Peperonata zu machen. Der dunkle Farbton verlangt nach ein bisschen dunkel geräuchertem Speck, halbzentimetrig gewürfelt, und ein paar Zehen vom rosa-farbenen Knoblauch aus der Provence (ungeschält, gequetscht), farblich auch nett. Alles gemeinsam in Olivenöl fest braten, dann ins Rohr, halbe Stunde bei 180° Oberhitze. Blöd, dass der Paprika dann grau-grün wird, Idee beim Teufel, egal, schmeckt trotzdem fein.

Am Markt erhältlich, etwa bei Berber Panayot, 4., Naschmark, Stand 341-343.


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