Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 23/03 vom 04.06.2003

Montag, 20.40 Uhr. Den meisten Kollegen und Kolleginnen geht es prächtig. Matthias Dusini hat sich schon am Sonntag nach Berlin vertschüsst, davor aber noch ganze Arbeit geleistet. Bis ins Burgenland ist er gereist, um posthum die Spuren zu sichern und zu sichten, die der früh verstorbene deutsche Maler Martin Kippenberger dort und in Wien hinterlassen hat. Hat Zeitzeugen, Freunde und Wegbegleiter befragt und mit seiner Geschichte zwei kurzweilige Kultur-Seiten gefüllt, die die Balance zwischen Anekdotischem und Kunsthistorischem souverän zu halten vermögen, aber hallo. Balance ist ja überhaupt unser Ding! Immer obacht geben, dass es nicht zu fad, aber auch nicht zu ausgelassen, nicht halbseiden, aber auch nicht bleiern wird. Und weil der stellvertretende Chefredakteur bei der letzten Redaktionssitzung ein Aufbruchsstimmung verbreitendes T-Shirt an hatte, lag die Idee zu einem, den ÖGB und seinen Vorsitzenden leicht ironisierenden, keineswegs aber verhöhnenden Cover gleichsam in


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