Der ultimative Kick

KARIN CERNY und WOLFGANG KRALICEK | Kultur | aus FALTER 23/03 vom 04.06.2003

WIENER FESTWOCHEN. Sebastian Nüblings furiose Inszenierung "I Furiosi" zeigt: Auch Fußballhooligans sind bloß Helden. 

Fußball und Theater haben einiges gemeinsam. Beide leben vom Zauber des Moments, hier wie da gibt es Regisseure und Ensembles, einstudierte und improvisierte Aktionen, tragische und glorreiche Helden. "Theatre of Football" nennt sich das ehrwürdige Old Trafford Stadion in Manchester stolz. Vorige Woche hat der AC Milan hier das Finale der Champions League gewonnen. Diese Woche sind die Milan-Fans im MuseumsQuartier zu sehen, wo im Rahmen von forumfestwochen ff. das Stück "I Furiosi - Die Wütenden" gezeigt wird.

  Die Inszenierung dauert neunzig Minuten, und es liegt auch ein Ball auf der Bühne - der aber an diesem Abend keine entscheidende Rolle spielen wird: "I Furiosi" handelt zwar vom AC Milan - aber nicht von Kickerstars wie Paolo Maldini, Alessandro Nesta oder Andrej Schewtschenko, sondern von Fans wie Zigolo, Falco oder Picchio. "Eine Untersuchung über

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