Kästchen Blubb

Stadtleben | WOLFGANG PATERNO | aus FALTER 23/03 vom 04.06.2003

MÖBEL. Eine charmante Idee: bemalte Truhen und Kästen für kleine und große Menschen.

Solche Sätze hat Christine Kriegler jahrelang gelernt, in- und auswendig: "KriKri ist ein neues Zauberwort der geheimen Baby- und Kindersprache. Es bedeutet: Ich will sofort knallfarbige super Möbel mit tollen Mustern drauf." KriKri - das sind individuell bemalte Möbel für kleine Energiebündel, Zappelphilipps und Prinzessinnen auf der Erbse.

Kriegler, 32, arbeitete zehn Jahre lang als Werberin für diverse Agenturen, Preise hat sie abgeräumt, ist zu immer sehr wichtigen Besprechungen gestöckelt. "Jetzt ist mir das Leben wichtiger geworden", sagt sie, ganz ohne Werbe-Sprech, wenn sie über ihr zweites Leben spricht. Hineingestolpert ist sie in ihre zweite Karriere, ohne dass Kriegler sie mit großem Aplomb ergriffen hätte. Das hat angefangen diesen Jänner, als sie für Sohn Vincent, 4, auf der Suche nach einer Ausstattung fürs Kinderzimmer war - und dabei feststellte, dass in den meisten Kinderabteilungen


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