PENSIONSBESCHLUSS: Versprochen und gebrochen

Politik | aus FALTER 24/03 vom 11.06.2003

Diese Pensionsreform lässt keinen kalt: Regierung und Opposition streiten, ob sie so sozial gerecht ist. Experten diskutieren, ob sie weit genug geht. Und Jörg Haider ringt mit sich selber, ob er ihr zustimmen soll. Wahrscheinlichstes Ergebnis bei Redaktionsschluss Dienstag früh: Haider gibt der Reform seinen Sanktus, auch die "Rebellen" bei ÖVP und FPÖ stimmen zu. Damit passiert sie am Mittwoch, dem 11. Juni als Budgetbegleitgesetz den Nationalrat.

  Die meisten Eckpunkte sind schon seit vergangener Woche bekannt (Falter 23/03): Die Frühpension wird schrittweise abgeschafft, für Männer bis 2014, für Frauen bis 2017. Ab dann müssen in der Regel alle bis ins Alter von 65 Jahren arbeiten. Künftig werden auch 45 statt 40 Versicherungsjahre notwendig sein, um achtzig Prozent des Durchschnittseinkommens als Pension zu erreichen. Zudem wird der so genannte Durchrechnungszeitraum jährlich um zwölf Monate verlängert. Ab 2028 errechnen sich die Pensionen dann nicht mehr wie bisher


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