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Politik | aus FALTER 24/03 vom 11.06.2003

Anti-Atom-Volksbegehren Am 10. Juni startet das von Greenpeace und der oberösterreichischen Plattform gegen Atomgefahren initiierte "Antiatomvolksbegehren". Obwohl es in Österreich keine AKWs gibt, ist das Land umringt von Atommeilern. Zusätzlich sollen in den kommenden Jahren innerhalb der EU 29 neue Atomkraftwerke errichtet werden. Und schon bei einem mittleren atomaren Störfall in einem grenznahen Kraftwerk wie dem AKW Temelin in Tschechien oder dem AKW Isar in Bayern könnten weite Teile Österreichs durch radioaktiven Fallout verseucht werden. Mit diesem Volksbegehren möchten die Umweltschutz-NGOs ein Verfassungsgesetz durchsetzen, das Politiker verpflichtet, sich verstärkt für einen europäischen Atomausstieg einzusetzen und alle Pro-Atom-Entscheidungen innerhalb der EU durch ein Veto zu verhindern.

Das Antiatomvolksbegehren kann von 10. bis 17. Juni in allen Gemeindeämtern unterzeichnet werden. Infos: www.greenpeace.at

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