Solange die Steine rollen

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 24/03 vom 11.06.2003

Auch wenn laut Kalender momentan noch Frühling ist, befinden wir uns, wie die Kronen Zeitung weiß, mitten im "Mega-Musik-Sommer". So falsch liegt das fleißig für diesen werbende Kleinformat in diesem Fall nicht: Nach Herbert Grönemeyer und Bon Jovi treten demnächst die ewigen Wiedergänger von den Rolling Stones, der grundsympathische Bruce Springsteen samt E-Street-Band und der trotz seiner Bauchlandung auf dem US-Markt hierzulande ungebrochen populäre Entertainer Robbie Williams im Ernst-Happel-Stadion auf. Fünf Rock-Großereignisse mit jeweils 40- bis 50.000 Besuchern - wobei einzig Springsteen im Vorverkauf schwächelt - innerhalb von nur sieben Wochen: für ein kleines Land wie Österreich eine ganze Menge Musik und mehr Stadionrock als je zuvor.

  "Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt, dass der österreichische Markt zwei bis maximal drei Großkonzerte jährlich verträgt", kommentiert Wolfgang Klinger von der Konzertagentur Rock & More, die Bon Jovi veranstaltete und Jagger


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