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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 25/03 vom 18.06.2003

Voller Falter war am letzten Donnerstag das Parlament, nachdem Florian Klenk darin Finanzminister Grassers überaus großzügigen Umgang mit Geldern zur Selbstdarstellung und Eigenpromotion enthüllt hatte. Der Artikel diente der Opposition als Informationsquelle für scharfe Kritik und dringliche Anfragen, der Bundeskanzler trug ihn unter dem Arm herein (um schließlich heimlich darin zu lesen), andere Parlamentarier hatten ihn bereits offen auf ihren Pulten aufgeschlagen. Um den Erwerb der jüngsten Falter-Ausgabe werden die Politiker auch diese Woche nicht herumkommen (nein, vergünstigte Minister-Abos gibt es keine!), wenn Klenk nun weitere Details des Falls Grasser enthüllt (Seite 8). Was das für Österreich bedeutet? Sagen wir so: In anderen Ländern sind Minister schon aus geringfügigeren Anlässen zurückgetreten. Nicht zurückzutreten braucht die Programmredaktion des Falter. Ganz im Gegenteil: Sie darf hervortreten, hat sie doch zum zehnten Mal den (dieser Ausgabe beiliegenden)


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